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Mailfreundschaft. Schreiben, das bleibt.
Die Postanschrift des Inserenten ist dem Betreiber der Plattform bekannt, wurde aber NICHT durch Zusendung eines Aktivierungscodes auf dem Postweg geprüft. Weitere Angaben wurden nicht geprüft.
DerLeiseSog
Frau
56
- Schreiben (Mails/Prosa)
- Lesen (nicht nach Trend, eher nach Sog)
- Ästhetik / Gestaltung (ja, auch im Alltag)
Mailfreundschaft · Schreiben · Sprache · Zwischen den Zeilen · Humor · Stil · Echtheit · Reflexion
Gesucht:
Mann
E-Mail
Ich mag eine Mailfreundschaft, weil sie etwas ermöglicht, das im schnellen Austausch oft verloren geht: einen Gedanken wirklich zu Ende zu führen.
Ich lege mich ungern auf „Themen“ fest. Nicht, weil ich nichts im Kopf hätte – sondern weil Überschriften oft mehr verengen als öffnen. Mich interessiert eher, wie jemand denkt. Woran jemand hängen bleibt. Ob da Humor ist, Feinheit, Widerspruch, Wärme. Und ob man sich etwas erzählen kann, ohne sich dabei zu inszenieren.
Ich schreibe gern, wenn es passt – manchmal leicht, manchmal ernst, oft irgendwo dazwischen. Ich mag Austausch, der nicht nur aus Informationen besteht, sondern aus Präsenz: ein Satz, der etwas öffnet, eine Beobachtung, die man sonst niemandem sagt, ein Gedanke, der nicht sofort aufgelöst werden muss. Und ja: Wenn es sich gut anfühlt, philosophiere ich gern. Nicht als Programm, eher als gemeinsames Hinsehen.
Wenn dich das anspricht, schreib mir ein paar Zeilen – so, wie du wirklich schreibst. Nicht geschniegelt, nicht fertig. Einfach so, dass ich dich ein bisschen hören kann.
